Samstag, verschoben auf den ???


Kleinbühne

Chupferturm

Schwyz

Kulturwochenende mit zwei (!) Programmen

Am Kulturwochenende kommen gleich zwei Programme zur Aufführung.




Ö Rö (Musiktheater, 15.30 Uhr)


Nur Mezzosopran!? (Pasticcio-Oper, 20.15 Uhr)




Ö Rö


Ein Musiktheater für Besucher ab 6 Jahren, frei nach dem Grimm-Märchen «Hans im Glück»

Interpretiert von der compagnie du bouc


Mit Constance Jaermann (Gesang, Tasteninstrumente), Julien Mégroz (Perkussion), Cyrill Greter (Viola) und Matteo Schenardi (Schauspiel)


Nach sieben Jahren harter Arbeit macht sich Hans auf den Heimweg. Seinen Lohn, ein riesiges Goldstück, tauscht er dabei immer wieder ein, bis am Schluss noch ein Schleifstein übrigbleibt… den er auch noch verliert. Nun steht er mit nichts da – und ist doch der glücklichste Mensch!

Wer ist dieser Hans? Ist er dumm? Oder hat er vielleicht mehr verstanden als viele von uns?


2013 gründete der gebürtige Schwyzer Bratschist Cyrill Greter zusammen mit dem Perkussionisten Julien Mégroz die compagnie du bouc, Nach der «Sage von der Teufelsbrücke» folgt nun der zweite Streich: «Ö Rö»! Ein witziges Stück Musiktheater, das zum Nachdenken anregt, indem es die Konzepte von Besitz und Reichtum, von Materiellem und Immateriellem hinterfragt. Vor allem aber geht «Ö Rö» einem zentralen Anliegen des menschlichen Strebens auf den Grund: der Suche nach dem Glück. Verbindendes Element ist die eigens für das Stück komponierte und live aufgeführte Musik. In ungewöhnlicher Besetzung – Bratsche, Tasteninstrumente, Perkussion – gibt sie dem unterhaltsamen Objekttheater eine aussergewöhnliche Note. Ein sinnliches Vergnügen für Gross und Klein!




Nur Mezzospran!?


Eine Pasticcio-Oper über Minderwertigkeit, Eifersucht und Selbstfindung

Verdammt zur zweiten Stimme?

Warum sind wir nicht genug? Wieso werden andere bevorzugt? Was haben die was wir nicht haben? Warum sind uns diese Dinge verbaut?


Die Produktion setzt sich auf musikalische Weise mit dem Problem des „Nichtgenügen“ auseinander, denn auch in der Musik scheint nicht jedes Stimmfach gleich viel Wert zu sein.


Wahrscheinlich kommt jede Mezzosopranistin einmal an den Punkt an dem sie sich wünscht Sopranistin zu sein. Sei es, weil eine wunderbare Sopranarie sie berührt, eine Bühnenrolle ihr entgeht, oder sie es leid ist immer nur die 2. Stimme zu singen. Was also soll eine Mezzosopranistin tun? Soll sie sich mit dem Schicksal als ewige Zweite abfinden? Hilft es in Depression zu versinken oder mit geballtem Hass der Konkurrenz entgegenzutreten? Oder gibt es vielleicht eine andere Lösung?...


Ein Stück mit Melodien von G.F. Händel, W.A. Mozart, V. Bellini, G. Rossini, J.S. Bach und anderen namhaften Komponisten.


Dauer ca. 75 Minuten, keine Pause


Gesang: Julia Zeier, Rahel Bünter, Stefan Wieland

Piano: Patricia Ulrich

Lichtdesign/Stage Coach: Michael Zeier-Rast